Ein nachhaltiger Kreislauf
Wiesengraben
Über Jahrzehnte hinweg entsteht hier ein geschlossener Kreislauf:
- Abbau von hochwertigem Ton für Bau und Industrie
- Verfüllung der Grube mit mineralischen Bau- und Rückbaumaterialien
- Abdichtung, Begrünung und Rekultivierung der Fläche
Der Tonabbau und die Vermarktung – vor allem als CO₂-Senker in der Zementindustrie – laufen bereits. Ab 2029 soll der Deponiebetrieb aufgenommen werden und voraussichtlich bis 2095 andauern. Für die neu entstehende Deponie der Deponieklasse I besteht sowohl in der Region Hannover als auch in Niedersachsen ein enormer Bedarf, der an diesem Standort unter idealen geologischen Bedingungen gedeckt werden kann.
Schon heute wird das Gelände ökologisch aufgewertet, etwa durch Trittsteinbiotope für die Kreuzkröte und die Uferschwalbe. Nach Abschluss des Deponiebetriebs wird das Gelände rekultiviert und kann zu einem Naherholungsgebiet entwickelt werden.
Das Projekt der Wiesengraben GmbH schafft rund 50 neue Arbeitsplätze. Darüber hinaus profitiert die regionale Wirtschaft durch zusätzliche Beschäftigung bei Zulieferern und Partnerbetrieben sowie durch steigende Gewerbesteuereinnahmen.
Nachhaltiger Tonabbau
Der Tonabbau im Wiesengraben erfolgt abschnittsweise. Das bedeutet: Es werden nur kleinere Flächen geöffnet, während andere bereits wieder verfüllt, abgedichtet und anschließend rekultiviert und begrünt werden. Staub- und Lärmschutzmaßnahmen begleiten die Arbeiten, Sprengungen sind nicht erforderlich.
Der Ton selbst ist ein vielseitiger Rohstoff. Als kalzinierter Ton wird er in der Zement- und Betonindustrie eingesetzt und reduziert dort die CO₂-Emissionen um bis zu 40 Prozent. Zudem dient er als sogenannter „Deponieton“: Viele Deponien müssen Ton von weither anliefern, um ihre Abdichtung herzustellen. Der Standort der Wiesengraben GmbH verfügt über diesen Rohstoff direkt vor Ort – ein klarer Vorteil für Ressourceneffizienz, Sicherheit und Umwelt.
Entsorgung von Bauschutt
Nach dem Tonabbau beginnt die Verfüllung mit mineralischen Bau- und Rückbaumaterialien. Dazu zählen nicht mehr verwertbarer Beton, Mauerwerk, Straßenaufbruch und Bodenaushub. Hausmüll oder organische Abfälle werden nicht angenommen. Jede Anlieferung wird kontrolliert, die Vorgaben der Deponieverordnung gelten uneingeschränkt.
Die Verfüllung erfolgt schichtweise und wird verdichtet, sodass ein stabiler und sicherer Deponiekörper entsteht. Am Ende sorgen Abdichtung und Begrünung für eine landschaftlich angepasste Fläche. Sickerwasser wird gesammelt, behandelt und überwacht. Durch die gute Anbindung an das öffentliche Straßennetz und die Lage direkt an der B6 können Ortsdurchfahrten vermieden werden. So entsteht eine kontrollierte und umweltgerechte Entsorgungslösung für Bauabfälle aus der Region.

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Justin Wellmann
Projektmanager

